Audio gibt es, wie Video und Bilder, in einer Vielzahl von Formaten und Formen. Dazu gehören unkomprimierte und komprimierte Audioformate, verlustfreie Audioformate und einige weitere.
Sich im Dschungel der Audioformate auszukennen, kann Ihnen als Betreiber eines Medienservers Zeit, Mühe und schlaflose Nächte ersparen. Dieser Blog behandelt unkomprimierte Audioformate wie WAV, AIFF und FLAC.
Einführung in unkomprimierte Audioformate
Definition und Zweck unkomprimierter Audioformate
Wenn es keine Möglichkeit gibt, Audio in einer Datei zu komprimieren, liegt es in unkomprimierten Audioformaten vor.
Mit diesen grundlegendsten Begriffen können wir die unkomprimierten Audioformate beschreiben; es handelt sich um eine exakte Kopie der ursprünglichen Audiodatei.
Unkomprimierte Audioformate beeinträchtigen die ursprüngliche Klangqualität nicht, benötigen aber viel Speicherplatz. Es handelt sich um Dateitypen, die Audiodaten ohne Komprimierung speichern und so die Originalqualität gewährleisten.
Komprimierte Formate wie MP3 oder AAC reduzieren die Dateigröße, indem sie die Audioqualität mindern. Unkomprimierte Audioformate hingegen erhalten alle Audiodaten und gewährleisten so die bestmögliche Klangqualität.
Unkomprimierte Audioformate sind so konzipiert, dass sie die Klangqualität erhalten und eine verlustfreie Kopie des Originaltons liefern.
Dies ist von entscheidender Bedeutung für Menschen, die Musik lieben, mit Ton arbeiten und Wert auf präzise und genaue Aufnahmen legen.
Unkomprimierte Audioformate wie WAV, AIFF und FLAC bewahren alle Unterschiede und Details des Audiomaterials. Dank dieser Eigenschaft können wir das Originalmaterial nahezu exakt wiedergeben.
Unkomprimierte Audioformate sind zwar größer als komprimierte Formate, bieten aber die beste Alternative für kritisches Hören, Mastering, Archivierung und hochwertige Audiowiedergabe.
Vorteile unkomprimierter Audioformate
Unkomprimierte Audioformate vermeiden Datenverluste bei der Dateikomprimierung und gewährleisten so eine unverfälschte Wiedergabe des Klangs.
Dadurch wird sichergestellt, dass Hörer den vollen Dynamikumfang, die reichen Klangfarben und die komplexen Details der Originalaufnahme wahrnehmen können. Wenn Sie beispielsweise eine Heimanlage mit Verstärkern und Lautsprechern vervollständigen, möchten Sie natürlich Musik in hoher Klangqualität genießen.
Unkomprimierte Audioformate sind wichtig für die Musikproduktion, Filmmusik und Archivierung. Sie erhalten die Audioqualität und bieten anspruchsvollen Hörern ein überragendes Hörerlebnis.
Kurzer Vergleich mit komprimierten Audioformaten
Im Vergleich zu unkomprimierten Audioformaten weisen komprimierte Audioformate drei besondere Merkmale auf.
Erstens wurden die Dateigrößen reduziert. Komprimierte Formate wie MP3, AAC und OGG verringern die Dateigrößen durch Datenreduktion erheblich und eignen sich daher hervorragend für Webstreaming und tragbare Mediengeräte.
Komprimierte Audioformate entfernen Audiodaten, um die Dateien zu verkleinern, was zu einem Verlust an Audioinformationen und einer reduzierten Qualität führt.
Komprimierte Formate werden von einer Vielzahl von Geräten und Plattformen unterstützt und eignen sich daher ideal für den täglichen Gebrauch und die Online-Weitergabe von Audioinhalten.
WAV Unkomprimierte Audioformate
Waveform-Audiodateien (allgemein bekannt als WAV-Dateien) sind ein beliebtes digitales Audioformat und der Industriestandard für Studioaufnahmen. WAV war eines der ersten digitalen Audioformate und entwickelte sich schnell zu einem Plattformstandard.
Trotz jahrzehntelanger Weiterentwicklung zählt es nach wie vor zu den weltweit führenden professionellen Audioformaten. WAV-Dateien erfassen und reproduzieren die originale Audiowellenform in höchster Qualität, ohne die akustischen Eigenschaften des Klangs in irgendeiner Weise zu verzerren oder zu verändern.
WAV kodiert Daten mithilfe von PCM, um die bestmögliche Klangqualität zu erzielen, und zerlegt sich dabei in kleine Bits. Unkomprimierte WAV-Audiodateien sind verlustfrei, sodass keine Daten verloren gehen.
In dieser Situation stellen die erfassten und aufgezeichneten Daten die bestmögliche mathematische/digitale Repräsentation der ursprünglichen Audiowellenform dar. Darüber hinaus ist bei diesem Verfahren kein hörbarer Verlust der Audioqualität zu erwarten.
Da WAV-Dateien unkomprimierte Audioformate sind, bleibt das Material im Originalformat erhalten und muss nicht dekodiert werden. Dies bietet ein hohes Maß an Flexibilität und ermöglicht hervorragende Bearbeitungs- und Modifikationsmöglichkeiten.
AIFF Unkomprimierte Audioformate
AIFF ist die Abkürzung für Audio Interface File Format, ein 1988 von Apple entwickeltes Audiodateiformat. Seine Grundlage bildet das IFF (Interchange File Format).
Sie sind eher an das MP3-Format gewöhnt, aber bei AIFF erhalten Sie eine unkomprimierte Audiodatei mit höherer Qualität als MP3.
AIFF ist generell mit Macs und iOS-Geräten kompatibel, kann aber auch unter Windows mit bestimmten Mediaplayern wie VLC abgespielt werden.
Windows fügt solchen Dateien vor dem Lesen die Endung AIFF hinzu, Macs hingegen nicht. Das bedeutet, dass Windows-Benutzer die Dateiendung AIFF sehen, während Mac-Benutzer die Dateiendung AIFF erhalten.
FLAC Unkomprimierte Audioformate
FLAC ist ein Akronym für Free Lossless Audio Codec.
Der Begriff „verlustfrei“ bezieht sich auf die Möglichkeit, verschiedene Dateiformate in FLAC zu komprimieren. Dadurch können Audiodateien auf Computern gespeichert werden, ohne unnötigen Speicherplatz zu belegen. Alle Audiodateiformate lassen sich komprimieren, FLAC ermöglicht dies jedoch ohne Einbußen bei der ursprünglichen Klangqualität.
FLAC ermöglichte es, Musikdateien auf 60 % ihrer Originalgröße zu reduzieren, ohne dabei an Qualität einzubüßen. In einer Zeit, in der die Speicherkapazität von Computern begrenzt war, war dies revolutionär.
Hier sind einige Merkmale des unkomprimierten FLAC-Audioformats.
Klangqualität – FLAC-Dateien sind verlustfrei, das heißt, sie erhalten die gesamte Qualität der Originalaufnahme. Es gibt keine Klangverschlechterung, sodass Sie Ihre Clips genau so anhören können, wie sie gedacht waren.
Geringere Größe – Unkomprimierte Audiodateien können viel Speicherplatz beanspruchen. FLAC-Audiodateien lassen sich um bis zu 70 % komprimieren, ohne dass die Qualität darunter leidet.
FLAC-Dateien sind klein, daher lassen sie sich schneller und einfacher über Cloud-Programme oder E-Mail an Angehörige senden.
Funktioniert auf praktisch jedem Gerät – FLAC-Dateien lassen sich auf nahezu jedem Gerät abspielen. Diese Dateien können auf Ihrem Gerät ohne spezielle Codecs oder Software wiedergegeben werden.
Die richtigen unkomprimierten Audioformate auswählen
Bei der Wahl zwischen AIFF, WAV und MP3 ist es eine Abwägungssache, das richtige Format zu finden. Verschiedene Faktoren spielen dabei eine Rolle, da sie sich von Projekt zu Projekt und von Datei zu Datei unterscheiden. Wer viel mit Musik arbeitet, für den kann die Entscheidung besonders schwierig sein.
AIFF und WAV bieten nahezu identische Klangqualität und erzeugen fantastisch klingende Audiodateien, sind aber extrem groß. Dies kann problematisch sein, wenn Sie die Dateien in sozialen Netzwerken teilen, da dort die Dateigröße möglicherweise begrenzt ist.
Wenn Sie Ihre Dateien jedoch lokal speichern, spielt die Dateigröße möglicherweise keine Rolle, sodass WAV- und AIFF-Dateien ausreichen. Letztendlich ist es eine Ermessensfrage.
Durch das Ausprobieren verschiedener Einstellungen und Dateitypen können Sie herausfinden, was Ihren Bedürfnissen am besten entspricht.









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